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7 Gründe warum wir sekundäre Pflanzenstoffe zu uns nehmen sollten. 

Sekundäre Pflanzenstoffe (Vitalstoffe) und ihre Wirkung auf unsere Gesundheit

 

ÜBERBLICK

Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) sind in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten, also in unserer täglichen Ernährung enthalten. Sie dienen den Pflanzen als Abwehrstoffe gegen Fressfeinde, schützen vor Krankheitserregern und Stoffwechselgiften und steuern deren Stoffwechsel, Wachstum und Entwicklung. 

Was ist nun der Unterschied zwischen Vitaminen und den sekundären Pflanzenstoffen? Eigentlich gibt es keinen, Vitamine sind nur die Pflanzenstoffe, die als erste entdeckt und analysiert wurden. 

 

 

7 Gründe warum wir sekundäre Pflanzenstoffe (Vitalstoffe) zu uns nehmen sollten:

 

1. Grund

Sekundäre Pflanzenstoffe können entzündungshemmend und antimikrobiell wirken

SPS nehmen Einfluss auf die körpereigenen Abwehrkräften beim Menschen. Hier können beispielsweise die Inhaltsstoffe der Zwiebel und des Knoblauchs Entzündungen lindern oder sogar die Mikroorganismen (z.B. Bakterien) hemmen. SPS können gegen Viren und Bakterien schützen. Sind noch nicht zu viele Keime im Blut vorhanden, können die Substanzen aus bestimmten Pflanzenarten Viren und Bakterien abtöten oder dafür sorgen, dass nichts mehr nachkommt .

 

2. Grund

Sekundäre Pflanzenstoffe können antioxidativ wirken

Die Pflanzenwelt hat von Natur aus Schutzmechanismen gegen Sauerstoffradikale entwickelt, gemeint sind die Antioxidantien. Nur ein Antioxidant (auch Radikalfänger genannt) kann Sauerstoffradikale fangen und so Zellschäden abwenden. Wenn ausreichend Antioxidantien vorhanden sind, bleiben unsere Körperzellen geschützt.

 

3. Grund

Sekundäre Pflanzenstoffe können antikanzerogen wirken

In sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Brokkoli, Knoblauch und Zwiebeln) stecken hochwirksame Wirkstoffe, die krebshemmend wirken können und die in Prozesse eingreifen, welche an der Entstehung von Krebs beteiligt sind.

Zitrusfrüchte sind zudem noch wichtige Nahrungsmittellieferanten bei der Vorbeugung gegen Krebs: Sie wirken nicht nur direkt auf Krebszellen ein, sondern sie können auch das krebshemmende Potenzial anderer sekundärer Pflanzenstoffe verstärken. 

Heutzutage ist die Mistel in der Krebstherapie nicht mehr wegzudenken, immer mehr Studien beweisen die Wirksamkeit der Mistel bei Krebserkrankungen.

 


4. Grund

Sekundäre Pflanzenstoffe unterstützen bei der Entgiftung 

SPS nehmen Einfluss auf unsere Organleistung. Unsere Leber beispielsweise ist unser zentrales Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan, muss Höchstarbeit leisten und kann hier durch zwei natürliche Helfer unterstützt werden: der Brunnenkresse und den Sellerie. Der Stoffwechsel in der Leber wird durch deren Inhaltsstoffe angeregt und deren Entgiftungsarbeit beschleunigt.  

  

5. Grund

Sekundäre Pflanzenstoffe stärken unser Immunsystem 

SPS stärken unser Immunsystem und sind wichtige Radikalenfänger. Sie helfen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Zu ihnen zählen auch die ‚Bioflavonoide‘, die in der Schale vieler Früchten stecken, besonders in Beeren und in vielen Südfrüchten enthalten. Der Stoffwechsel einer entarteten Zelle wird von einigen sekundären Pflanzenstoffen beeinträchtigt. 

 

6. Grund

Sekundäre Pflanzenstoffe unterstützt die Arbeit des Blutes 

SPS aus roten Früchten sorgen für eine optimale Fließeigenschaft des Blutes. Die Hauptaufgabe unseres Blutes ist der Transport von Sauerstoff und Vitalstoffen in die Zellen. Studien belegen, dass bei regelmäßigem Verzehr Rote Beete für die Vermehrung von vor allem roten Blutkörperchen sorgen. Das sorgt dafür, dass das Blut mehr Sauerstoff transportieren kann. Auch andere rote Früchte haben einen positiven Einfluss auf die Zusammensetzung: Holunderbeere, Brombeere, Heidelbeere, die auch zudem noch sehr gute Eisenlieferanten sind. Die Natur hat zudem noch dafür gesorgt, dass das Eisen vom Körper auch noch gut aufgenommen werden kann, da diese rote Früchte auch noch voller Vitamin C stecken. Somit ist das die geniale Kombination zur Aufnahme von Eisen in unserem Körper. 

 

7. Grund

Sekundäre Pflanzenstoffe versus Nahrungsergänzungsmittel 

In einer einfachen Obst- oder Gemüsemahlzeit sind bereits mehrere tausend sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.

Vorteile von Obst und Gemüse gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln: Ein Brokkoli beispielsweise enthält mehrere Tausend Moleküle, die auf unseren Organismus einwirken können, demgegenüber enthält ein Nahrungsergänzungsmittel nur einen einzigen Typ von Molekül. Daher wird auch deutlich, dass so grundlegende Lieferanten wie Obst und Gemüse durch Moleküle in Tablettenform nicht ersetzt werden können.

 


 

Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) werden aufgrund ihrer funktionellen Eigenschaft in verschiedenen Gruppen eingeteilt, hier einige davon:

Polyphenole - z.B. enthalten in Äpfel, Aroniabeeren

Carotinoide - z.B. enthalten in Möhren, Brokkoli, Orangen, Tomaten (Lycopin)

Phytosterine - z.B. enthalten in Borretschöl, Sesamöl, Weizenkeimöl

Saponine - z.B. enthalten in Spinat, Lecithin, Aloe-Vera

Phenosäuren - z.B. enthalten in Heidelbeeren, Himbeeren, Grünkohl

Flavonoide - z.B. rotes, gelbes und blaues Obst & Gemüse

Sulfide - z.B. enthalten in Zwiebeln, Knoblauch, Schalotten

L + Milchsäure - z.B. sauer vergorene Möhren, Rote-Beete- und  Sauerkrautsaft

Lektine - z.B. enthalten in Hülsenfrüchte 

 


 

FAZIT: Die abwechslungsreiche Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse hat eine gesundheitsfördernde Wirkung. Die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe steuern und regulieren unsere Gesundheit und Lebensqualität, sind im Verbund unschlagbar und schützen uns möglicherweise vor verschiedenen Krebsarten, haben gefäßerweiternde Effekte und wirken blutdrucksenkend. Weiter können sekundäre Pflanzenstoffe antioxidativ, antimikrobiell, entzündungshemmend, immunmodulierend, Cholesterin regulierend, Blutzucker regulierend und verdauungsfördernd wirken. Außerdem wird unsere Organtätigkeit angeregt und die Magen-Darm-Resorption aktiviert.

 

Daher nennt man sie auch Bioaktiv- oder Vitalstoffe. 

 

Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und andere Pflanzenstoffe sind lebenswichtige Funktionsstoffe für unsere Billionen Körperzellen und Darmbakterien. Erst mit diesen Vitalstoffen können alle Stoffwechselvorgänge reguliert, gesteuert und kontrolliert werden. Ohne diese Vitalstoffe gibt es keine Vitalität und keine biologische Aktivität.

  

WOW: die sekundären Pflanzenstoffe sind also extrem wichtig für unsere Gesundheit.

Oft ist der Bedarf an Vitalstoffen (Mikronährstoffe) nur gering, jedoch genauso lebenswichtig wie unser Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratbedarf (Makronährstoffe)

Nehmen wir zu wenig Vitalstoffe zu uns, kann dies möglicherweise Ursache vieler Erkrankungen sein. 

 

 

Laßt euch nicht von dem Beinamen ‚sekundär‘ irreführen, das bedeutet nicht, dass diese Pflanzenstoffe nicht so wichtig sind. Denn in Wahrheit ist, wie der obige Blogartikel beschreibt, in ihnen ein riesiger Arzneischatz verborgen, der unsere Gesundheit fördert und schützt.

In der englischen Übersetzung ‚Phytoprotectants‘ wird dies deutlicher. 

 

In der Pflanzen- und Naturheilkunde ist dies schon lange bestätigt und bekannt. 


Mein 'Umgang' mit Vitalstoffen:

Seit mehreren Jahren habe ich für meine Familie und mich eine optimale Ernährungsweise entdeckt, die ich lebe und mit Freuden an meine KlientInnen und SportteilnehmerInnen weiter gebe: basefood-Ernährungsoptimierung. Mit basefood ist mein Bedarf an Vitalstoffen täglich gedeckt. 

Jedoch kann der Bedarf an Mikronährstoffen bei jedem unterschiedlich hoch sein. Daher empfehle ich zudem eine einfache und geniale Lösung zur Einnahme von sekundären Pflanzenstoffen

Aber lest selbst unter der Verlinkung. 

 

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, freue ich mich dich dabei zu unterstützen.

 

 

Hast du Fragen? Ich freue mich darauf.

 

Herzliche Grüße

Bettina


Bitte beachte: Meine Artikel hier im Blog können keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker ersetzen.

Meine Blogartikel berichten nur von meinen persönlichen Erfahrungen! 


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